Der Urhebervermerk - Nennung des Namens des Fotografen

Gelegentlich versteht schon mal ein Kunde nicht, warum er meinen Namen nennen muss. Einfache Antwort: weil das so im Urhebergesetz steht. “Das ist da und da aber nicht so”, höre ich dann. Stimmt. Gegen Geld verzichtet ich manchmal auf das Recht auf Namensnennung. Was stört an der Namensnennung? Nichts! Hier einige Beispiele, wie man das machen kann.

  • Name auf dem Bild

  • Name unter dem Bild

  • Name neben dem Bild

  • Prominentes Beispiel

Bitte klicken Sie auf die Bilder.

Es gibt durchaus Fälle, in denen das schwierig ist. Xing und Linkedin zum Beispiel. Dort sind die Vorschaubilder so klein, dass man Schrift nicht erkennt und wenn man auf die Bilder klickt und sie größer dargestellt werden, dann häufig in einem runden Format und der Teil mit der Schrift fehlt. Was dann? Lassen Sie den Namen weg und schreiben Sie einen kleinen Beitrag auf Ihrer Profilseite, etwa: “Mein neues Profilbild hat Michael Kleinespel fotografiert.” Easy, oder?

Achtung: nicht alle Fotografen sind damit einverstanden - manch ein Kollege besteht auf Namensnennung auf, unter oder neben dem Bild.

Übrigens gibt es auch die Möglichkeit, den Namen des Fotografen im Impressum oder im Bildnachweis zu nennen. Das geht allerdings nur, wenn das Bild eindeutig zu identifizieren ist, etwa “Foto auf Seite 43” oder Bild “Henry Kleinespel”.

Und wie Sie am Beispiel unseres Bundespräsidenten sehen, ist der Urhebervermerk durchaus üblich.